Diakonie Nümbrecht gGmbH - Ambulante Pflege und Betreuung

Ein neuer Weg beginnt ...

Mit dem 01.01.2020 begann für mich nicht nur ein neues Jahr sondern auch ein ganz neuer Lebensabschnitt. Die Diakonie Nümbrecht wurde zu meinem ganz neuen beruflichen Einsatzgebiet und ich darf in diesem Jahr in die besondere Aufgabe der Pflegedienstleitung hineinwachsen.

Damit Sie mich ein wenig kennenlernen, möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen.

Mein Name ist Silke Gelhausen und bis auf drei Jahre habe ich mein ganzes 48jähriges Leben in Nümbrecht gewohnt. Als Kind und Teenager war die Kirchengemeinde mein erster Zugang zum Glauben und ich habe dort viele wertvolle Menschen kennengelernt.

Auch wenn mein Weg mich später in eine andere Gemeinde führte, ist mir der gemeinsame Glaube über Gemeindegrenzen hinweg immer sehr wichtig gewesen.

Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester und einer späteren theologischen Ausbildung wollte ich mich gerne in Österreich in der Gemeindeaufbauarbeit engagieren, doch Gott führte mich wieder zurück nach Nümbrecht, in mein „altes Krankenhaus“ nach Waldbröl und in meine Heimatgemeinde.

Beruflich konnte ich in diesen Jahren in verschiedenen fachlichen Bereichen Erfahrungen sammeln, seit 2011 auch nebenberuflich in der ambulanten Pflege.

In den letzten Jahren beschäftigte mich öfter der Gedanke, ob Gott noch einmal einen neuen beruflichen Abschnitt mit mir vorhat, doch ich empfand immer ein „Warte noch“ als seine Antwort.

Das änderte sich letztes Jahr. Als ich von der Stellenausschreibung der Nümbrechter Diakonie hörte, bat ich Gott um eine klare Führung in Form einer Anfrage von der Diakonie. Diese Anfrage kam im Oktober und so folge ich „dieser Berufung“ mit gespannter Erwartung, was Gott vorhat.

Ich möchte gerne Menschen in Nümbrecht im Sinne Gottes unterstützen und begleiten und den Mitarbeitern dafür den bestmöglichen Rahmen geben.

In diesem Sinne freue ich mich auf die Begegnung mit Ihnen.

 

 

 

Bestens für den Notfall gerüstet

In zwei Gruppen wurden alle Kollegen der Diakoniestation im Gemeindehaus in erster Hilfe geschult.
Tobias Haas, Notfallsanitäter im OBK, schulte mit sehr viel Humor dieses doch sehr wichtige Thema.
Gerade Situationen, die im täglichen geschehen, wurden besprochen und Hilfestellungen gegeben.
Wie schnell kann es im Alltag passieren, dass ein Pflegebedürftiger auf dem Boden vorgefunden wird?

Das wichtigste Kriterium ist immer, ob derjenige atmet. Denn sollte dies nicht der Fall sein, muss sofort mit der Herzdruckmaßnahme, im Rhythmus 30 x massieren, 2 x beatmen, begonnen werden. Doch es wurde nicht nur sehr eindrücklich über lebensrettende Sofortmaßnahmen informiert, sondern selbstverständlich auch an der Puppe geübt.

Bei allen Notfallsituationen geht aber immer der Eigenschutz vor. Nur wenn eine Unfallstelle bzw. Gefahrenstelle abgesichert ist kann mit der Hilfe begonnen werden.

Auch Sorgen etwas falsch zu machen hat Herr Haas genommen. Wichtig ist zu helfen - im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Dann braucht niemand Angst vor dem Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung zu haben.

 

 

Du bist meine Mutter

Am 26.10.2019 wurde in der Aula des Homburgischen Gymnasiums ein preisgekröntes Theaterstück gezeigt.
Gisela Nohl schlüpfte abwechselnd in die Rolle der Tochter und der Mutter.
Sie stellte sehr ausdrucksstark die Herausforderungen der sich im Alter verändernden Beziehungen dar. Sie zeigte die ganze Bandbreite der großen Themen des Miteinanders: ungelebtes Leben, Einsamkeit, Verantwortung, gespickt mit einer behutsamen Spur von Ironie.
Die zahlreichen Besucher lauschten und folgten den einzelnen Darbietungen mit großer Aufmerksamkeit. Alle waren sehr ergriffen von diesem großen Potpourri der Gefühle.
Im Vorfeld wurde zum reichhaltigen Kuchenbuffet eingeladen. Die Kooperationspartner standen für Fragen zur Verfügung und stellten die vielfältigen Möglichkeiten der Versorgungen und Entlastungen in Nümbrecht vor.
Initiiert wurde die Veranstaltung vom Engelstift Nümbrecht. Alle örtlichen Anbieter begrüßten und unterstützen es sehr gerne. Danke auch noch an alle helfenden Hände und Sponsoren.

 

 

 

Bereits die zweite erfolgreiche Begleitung zur examinierten Fachkraft

Nach drei intensiven Jahren des Lernens und vielfältigen Erfahrungen freuen wir uns, dass Manuela Tarnowske ihre Ausbildung als examinierte Altenpflegerin sehr erfolgreich abgeschlossen hat. Sie ist bereits unsere zweite Auszubildende, die wir selber ausbilden und begleiten durften.

Deshalb sind wir dankbar, dass sie uns als Fachkraft erhalten bleibt und unser Team ab April unterstützen wird.

15 Jahre Diakonie Nümbrecht

Auch wenn es manchen wie gestern vorkommt: Im April 2003 wurde die Diakonie Nümbrecht gegründet. Es war der Wunsch der Kirchengemeinde für das Gebiet Nümbrecht eine selbstständige Diakoniestation zu betreiben. Damit die Versorgung der Gemeindeglieder verlässlich gelingt, waren viele helfende Hände und viel Engagement der MitarbeiterInnen notwendig. Denn nur mit vielfältiger Unterstützung konnte die Station wachsen und sich als Bereicherung des Gemeindelebens etablieren.

Mit Stolz können wir verkünden, dass aus den anfänglichen neun Gründungsmitarbeiterinnen über die Jahre ein Team von 28 MitarbeiterInnen entstanden ist, die heute über 100 Menschen betreuen.

Um unsere Dankbarkeit für diesen Segen auszudrücken und uns bei den vielen Helfern und zahlreichen Spendern zu bedanken, wurden am 20.06.18 unsere Patienten, deren Angehörige und Menschen, die Bezug zur Diakoniestation haben, ins Gemeindehaus eingeladen.

Als Ehrengast konnte Bürgermeister Hilko Redenius begrüßt werden. Er wies nochmal auf die überaus wichtige Arbeit der Diakoniestation hin und bedankte sich für das Engagement.

Wilfried Völzke, Mitglied der Gesellschafterversammlung, gratulierte im Namen des Presbyteriums und berichtete vom Werdegang der ambulanten Pflege für die Gemeinde.

Pfr. Matthias Köhler begleitete den Nachmittag mit seiner Andacht durch stärkende und Mut machende christliche Impulse.

 

Lesen Sie auch den Bericht auf der Internetseite des Kirchenkreis an der Agger!

Rettungsdosen für jeden Haushalt

Bereits in über 4.000 Haushalten der Gemeinde Nümbrecht befindet sich eine Rettungsdose in der Innentür des Kühlschranks.

Nur ein kleiner Aufkleber auf der Innenseite der Haustür ist nötig, damit die Rettungskräfte sofort beim Eintreten des Wohnraumes sehen, dass dieser Haushalt für sie wichtige Informationen bereithält. Denn die Innenseite des Kühlschranks bewahrt diese in der Dose sicher. Das innenliegende Beiblatt enthält persönliche Daten zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Kontaktpersonen, Risiken und das eventuelle Vorhandensein einer Patientenverfügung, damit für den Notfall vorgesorgt ist. Denn dank dieser Informationen kann die Situation vor Ort besser eingeschätzt werden und verschafft so lebenswichtige Zeit. Anja Köhler, Geschäftsführerin der Diakonie Nümbrecht gGmbH, weiß aus ihre jahrelangen Erfahrung in der ambulanten Pflege, dass gerade im Notfall die Beteiligten geschockt sind und auf Fragen nicht geantwortet werden kann.

Der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises ist über die Rettungsdose informiert und freut sich über diese Unterstützung. Sie erleben immer wieder, dass Informationen in der ganzen Wohnung gesucht werden müssen.

Unterstützt wird die Aktion von den Gemeindewerken Nümbrecht und der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden

Wenn Sie selbst noch keine Rettungsdose haben sprechen Sie uns an!